Side
ist eine Stadt in Pamphylien (Kleinasien), eine Region, die gern als Türkische Riviera bezeichnet wird, etwa in der Mitte zwischen Antalya und Alanya gelegen. Side war in der Antike eine Großstadt, von der noch bedeutende Ruinen erhalten sind. Heute ist Side ein beliebter Urlaubsort.


Das antike Side liegt auf einer flachen Halbinsel mit Hafenanlagen an der Spitze. Es handelt sich um eine sehr alte Stadt, die zunächst von Griechen besiedelt wurde.

Die bedeutendsten Ruinen stammen aus der römischen Epoche, dem 2. und 3. Jahrhundert. Weitere bedeutende Bauten entstanden, als Side im 5. oder 6. Jahrhundert Bischofssitz wurde.

Die Stadt wurde vermutlich im 10. Jahrhundert verlassen. Ein Erdbeben zerstörte viele Bauwerke.

Vom Apollon -Tempel wurden 5 Säulen wieder aufgerichtet und bilden aufgrund der exponierten Lage ein beliebtes Foto-Motiv.

Die Aquädukte Sides reichen vom Fluss Manavgat aus 30 km in die Stadt, von denen an verschiedenen Stellen noch zahlreiche Reste zu sehen sind.

Das heutige Side ist ganz auf den Tourismus eingestellt. Es gibt dort zahlreiche Souvenirläden, Boutiquen, Juweliere und natürlich Hotels und Gaststätten.

Aber auch die Badestrände sind hervorragend und vor allem sauber.

Dieses Bild zeigt den „Alanya Strand“ mit Blick auf die südliche Spitze der „Halbinsel“.

Dieses Foto  wurde von der nach Antalya ausgerichteten Seite aufgenommen.

 

Im Hintergrund sind die Höhenzüge des Taurusgebirge erkennbar, weshalb diese Region auch türkische Riviera genannt wird.

Die Region ist ländlich, weshalb hier aus polizeilicher Sicht die „Jandarma“ für Sicherheit sorgt. Die Jandarma ist dem türkischen Militär unterstellt.

Mitten im Zentrum gelegen haben die Touristen immer die Möglichkeit Hilfe zu erhalten.

Dass früher viele Deutsche Individualisten diese Region als Urlaubsort und auch als Möglichkeit für einen wirtschaftlichen Erfolg erkannt haben, zeigen auch die heute noch sichtbaren Werbetafeln.

 

Ob an Restaurants oder Warenhäusern angebracht, zeigen sie für den typischen deutschen Touristen bekannte Namen, die zum betreten der Verkaufsflächen oder Restaurants einladen.

Heute haben aber die meisten deutschen „Geschäftsleute“ die Region verlassen und ihre „Firmen“ sind von den Einheimischen übernommen und weitergeführt worden. Grund hierfür war wohl häufig die Tatsache, das ein dauerhafter Aufenthalt nur unter schwierigen Bedingungen möglich war und die ersten „Geschäftsleute“ für Steuern und Abgaben wenig bis gar kein Verständnis zeigten.

 

Heute sind die staatlichen Vorgaben klar geregelt, das Land selbst hat ein Wirtschaftsabkommen mit der EU und strebt selbst die Aufnahme in die EU an.

 

Jetzt können dort Grund und Boden auch von nicht türkischen Personen rechtlich erworben werden. Hieraus resultiert auch die Verpflichtung zu Zahlung von Steuern sowie die Verpflichtung, sich bei den örtlichen Behörden anzumelden. Eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis ergibt sich daraus jedoch nicht.

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Stand: 05.03.2007

 

 

     
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